Wie alles begann …

Auf dem väterlichen Hof erlernt Hans Riedl das Schmiedehandwerk; im ersten Weltkrieg betreut er die Dampfturbine im E-Werk Weiden. Danach wird er Aufzugmonteur bei der Firma Schüle in Feldkirchen.

Firmengründung

Nach seiner Prüfung zum Schlossermeister 1934, gründet Hans Riedl die Firma Riedl und baut 1938 die erste Werkhalle. Für den Wiederaufbau nach dem Krieg werden unterschiedlichste Aufzüge gefertigt.

Erfolgreiche Unternehmensentwicklung

Bis zur Jahrtausendwende führen und entwickeln der Schwiegersohn Harald Andrä und die Tochter von Hans Riedl, Martha Lochmüller, die Firma erfolgreich weiter und das Unternehmen erlebt eine Blütezeit.

Eine neue Generation übernimmt

Führungswechsel: Seit 2001 leiten Peter Andrä und Christoph Lochmüller, beides Enkel von Gründer Hans Riedl, als bewährte Doppelspitze die Firma und verzeichnen weitere Erfolge.

Auf Expansionskurs

2013 erwirbt die Firma unweit des Stammhauses ein neues Werk. Es beherbergt fortan den Service, das Lager sowie den Stahlbau. Der Teilumzug markiert zudem den Start der integrierten Logistik.

Gründung von Riedl Quantum

Im Jahr 2016 gründet Riedl die Marke Riedl Quantum. Sie erhält einen separaten Internetauftritt und richtet sich mit ihrem Angebot an Wiederverkäufer der Riedl Aufzüge, Türen und Kabinen.

Unsere Unternehmensgeschichte

Seit über 85 Jahren widmen wir uns nun schon dem Bau und der Instandhaltung von Aufzügen und blicken auf eine lange Geschichte zurück. Kommen Sie mit auf eine kleine Reise in die Vergangenheit!

Chronik

1917–1938

Hans Riedl: vom Schmied zum Aufzugmonteur und Firmengründer

1917

Hans Riedl, der Sohn eines Bauern, erlernt das Schmiedehandwerk am Hof seines Vaters. Nach dem ersten Weltkrieg arbeitet er als Aufzugmonteur bei der Firma Schüle in Feldkirchen und ist auf Baustellen in ganz Deutschland tätig. Nach dem Konkurs seines Arbeitgebers setzt er die Betreuung von Aufzügen als Ein-Mann-Betrieb fort.

1934

Nach erfolgreich abgelegter Prüfung zum Schlossermeister gründet Hans Riedl die Firma Riedl. Seine erste Werkstatt befindet sich in München in der Schleißheimer Straße. Dort werden Krane gebaut und Aufzüge anderer Hersteller montiert und gewartet.

1938

Das Unternehmen zählt bald schon 20 Mitarbeiter und wächst so schnell, dass eine neue Werkhalle in Feldkirchen bei München gebaut werden muss. Hier sitzt die Firma bis heute. Im zweiten Weltkrieg kommt die Produktion fast völlig zum Erliegen. Nach Kriegsende erfolgt der Neustart mit drei Mitarbeitern.

1939–1967

Herstellung der ersten Lasten- und Personenaufzüge und Expansion

1947

Ein großer Moment: Der erste Riedl-Aufzug erblickt das Licht der Welt. Es handelt sich um einen Bieraufzug für die Gaststätte und Metzgerei Glasl im Nachbarort Heimstetten. Nach der Währungsreform kommt das Geschäft wieder in Schwung, denn überall in Bayern entstehen Lagerhäuser mit Lastenaufzügen der Firma Riedl.

1954

Ein weiterer Meilenstein: Der erste Riedl Personenaufzug wird in Rosenheim eingebaut. Im Jahr 1955 gehören zur Firma Riedl inzwischen 60 Mitarbeiter und es kommt eine neue Fertigungshalle hinzu.

1967

Wechsel an der Spitze: Dipl.-Ing. Harald Andrä, Schwiegersohn von Hans Riedl und schon seit 1955 im Unternehmen tätig, wird neuer Geschäftsführer. Ein Jahr später tritt Dipl.-Kauffrau Martha Lochmüller, Tochter von Hans Riedl, in das Unternehmen ein und übernimmt die kaufmännische Leitung der Firma.

1968–1998

Erweiterung der Produktpalette und Vergrößerung des Standortes

1969

Neben Aufzügen entdeckt Riedl weitere Märkte für sich und dehnt sein Geschäftsfeld und Angebot auf Türen und die dazugehörigen Komponenten aus. Zwei Jahre später wird das neue Bürogebäude errichtet.

1977

Riedl weitet die Produktion von Aufzugsschiebetüren für den Verkauf aus und baut aus diesem Anlass eine weitere Halle. Bis zu diesem Zeitpunkt ist auch der Firmengründer Hans Riedl noch aktiv im Unternehmen tätig. Als er im Jahr 1996 im stolzen Alter von 97 Jahren stirbt, geht eine Ära zu Ende.

1988

Riedl baut als eines der ersten mittelständischen Aufzugsunternehmen Aufzüge ohne Maschinenraum. Zudem kommen die ersten Riedl Glastüren auf den Markt. Auch personell gibt es Veränderungen: Dipl.-Ing. Peter Andrä und Dipl.-Ing. Christoph Lochmüller, die Enkel des Firmengründers, werden in die Geschäftsleitung berufen.

1999–2008

Im Fokus: Investitionen, Image, Kundenzufriedenheit und Umweltschutz

1999

Führend in IT und modernen Prozessen: Riedl erneuert im Zuge einer organisatorischen und technologischen Modernisierung einen Großteil der Soft- und Hardware. Die ständige Weiterentwicklung von Prozessen und Werkzeugen gehört seither zum Unternehmensalltag.

2003

Lohnenswerte Investitionen: Durch computerintegrierte Laser- und Abkantfertigung, Schweißroboter, Präzisionsvorrichtungen und ergonomische Arbeitsplätze verdoppelt sich die Effizienz. Das damit einhergehende Bekenntnis zum Standort Deutschland ist die Initialzündung für ein neues Selbstverständnis als Die Aufzugmanufaktur.

2004

Riedl lässt sich für die Punkte Servicequalität und Kundenzufriedenheit freiwillig nach den Kriterien des TÜV Süd zertifizieren. Die Umfrageergebnisse sprechen für sich: Im Bereich Aufzugsneuanlagen und Modernisierung erreicht die Firma gleich mehrere Jahre hintereinander einen Weiterempfehlungsgrad von optimalen 100 Prozent.

2006

Riedl wird ÖKOPROFIT-Betrieb und Mitglied im Umweltpakt Bayern. Das Unternehmen punktet vor allem mit Ressourcenschonung, Gefahrstoffverringerung und Langlebigkeit seiner Aufzüge und legt damit den Grundstein für weitere Umweltschutzmaßnahmen, die in den kommenden Jahren eine immer größere Rolle spielen.

2009–2021

Jubiläum, Produktinnovationen, zweiter Standort und Klimaschutz-Auszeichnung

2009

Im 75. Jahr seit Unternehmensgründung durch Hans Riedl arbeiten rund 100 Mitarbeiter für die Aufzugmanufaktur und es sind mittlerweile über 8 000 Riedl Anlagen in Betrieb. Aus diesem Anlass feiert Riedl zwei rauschende Feste: eines mit Kunden und Lieferanten und eines mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie deren Familien.

2011

Auf der Interlift 2011, der internationalen Leitmesse der Aufzugbranche, präsentiert Riedl als einer der ersten Hersteller eine Teleskopschiebetür mit einer Türpaketdicke von nur 125 Millimetern. Diese neue Bauweise wird durch neue Aufzugsrichtlinien ermöglicht. Die schlanken Türen sparen viel Platz und wirken sehr elegant.

2013

Riedl baut seine zehntausendste Aufzuganlage in ein altehrwürdiges Jugendstilgebäude im Münchner Lehel ein. Die Aufzugmanufaktur kann das denkmalgeschützte Schachtgerüst erhalten und integriert die Jubiläumsanlage elegant darin – ein besonderes Projekt zu einem besonderen Anlass.

2014

Riedl bezieht ein weiteres Werk. Das neue 4000 Quadratmeter große Werk II liegt nur zwei Kilometer vom bisherigen Hauptsitz entfernt. In dem Gebäude sind die Fertigung sowie die Büros des heute 38 Mitarbeiter starken Serviceteams untergebracht – in direkter Nachbarschaft zum Ersatzteillager.

2016

Die erste Riedl Niederlassung wird eröffnet: Auf einer Fläche von 180 Quadratmetern präsentiert sich die Aufzugmanufaktur im baden-württembergischen Metzingen als Anlaufstelle in Süddeutschland für alle Belange rund um den Komfortlift, den preisgünstigen Personenaufzug für zu Hause.

2017

Die Unternehmenssparte für Aufzugtüren und -komponenten bekommt einen eigenen Namen: Riedl Quantum. Unter dieser Marke fertigt und liefert Riedl europaweit Aufzugkomponenten. Sie bildet künftig den Vertrieb und den After-Sales-Support für Schiebe- und Drehtüren, die Riedl Kabine, Fangvorrichtungen und die Komplettanlage Quant.

2020

Riedl wird noch stärker in Sachen Klimaschutz aktiv. Die Aufzugmanufaktur lässt seine Treibhausgasemissionen erfassen und gleicht diese durch den Erwerb von insgesamt 1 590 Klimaschutzzertifikaten für die Jahre 2020 und 2021 aus. Damit agiert das Aufzugsunternehmen klimaneutral und gilt seither als Vorreiter in seiner Branche.

2021

Unternehmen mit Systemrelevanz: Während der Corona-Pandemie erhält Riedl seinen Betrieb unter Einhaltung umfassender Schutzmaßnahmen aufrecht. Die Aufzugsanlagen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Produktionsbetrieben und bei gehbehinderten Menschen können durch den Einsatz der Mitarbeiter weiter betrieben werden.

2022

Aufgrund der Corona-Pandemie muss die feierliche Eröffnung des neuen Showrooms auf das Jahr 2022 verschoben werden. Kunden, Interessenten, Architekten und Planer können sich auf vier fahrbereite Musteraufzüge, Videoinstallationen und umfangreiches Bemusterungsmaterial freuen.

Die Geschäftsführung

Doppelt hält besser: Seit 2001 führen Peter Andrä und Christoph Lochmüller, beide Enkel des Firmengründers Hans Riedl, den Familienbetrieb im bayrischen Feldkirchen – und zwar bereits in der dritten Generation. Dass diese Doppelspitze so gut funktioniert, ist ein Ausdruck der gegenseitigen Wertschätzung und gemeinsamen Ziele für ein nachhaltig geführtes Unternehmen. Riedl soll auch in Zukunft ein Familienbetrieb bleiben und innovative Akzente setzen. Das Ziel ist, mit einer modernen Organisation, einer effizienten Produktion und flexiblen sowie fähigen Mitarbeitern weiterhin alle Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Christoph Lochmüller

„Aufzugbau ist komplexer Anlagenbau. Unsere Kunden brauchen unsere kompetente Unterstützung und unseren reaktionsschnellen und verlässlichen Service bei der Planung und beim Bau. Die professionelle Arbeit unserer Fachleute schafft Vertrauen und Kundenzufriedenheit. Damit das funktioniert, investieren wir ständig in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter und in eine moderne Organisation. Unsere Kernprozesse sind vollumfänglich digital abgebildet und dadurch hoch effizient und wirksam. Hierzu gehören auch ein klares Projektmanagement und eine moderne Logistik, die einen optimalen Warenfluss sicherstellt.“
Christoph Lochmüller ist in der Geschäftsführung für Neuanlagen, Modernisierung, Service und Organisation zuständig.

Peter Andrä

„Unser Credo ist die individuelle Maßanfertigung. Von den Aufzugtüren und Kabinen über das Schachtgerüst bis hin zur gesamten Anlage können wir alles fertigen und montieren. Das Know-how unserer Mitarbeiter macht es uns möglich, in flexiblen Produktionslinien wirtschaftlich zu arbeiten. Zudem kennt die Aufzugmanufaktur Riedl den Markt seit vielen Jahren. Wir respektieren die Wünsche der Architekten und Planer und entwickeln zusammen mit ihnen individuelle Lösungen. Was uns vor allem ausmacht? Dass wir schon immer selbst gefertigt haben. Wir sind die Aufzugmanufaktur.“

Peter Andrä ist in der Geschäftsführung für Entwicklung und Produktion sowie das B2B-Geschäft von Riedl Quantum zuständig.

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